
Direkter Draht zu Gott
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Terror gegen Israel
- Raketen gegen Israel (ab 07.10.2007)
- 25.04.2007: Terrortod in Zahlen
- Samstag, 21. April 2007, Gewalt im Gazastreifen, Extremisten greifen Schule an
- Palästinensischer Terror 2006
- Chronologie des Terrors seit 1972
25.04.2007: Terrortod in Zahlen
Die Zahl der Männer, die in Israel bei einem Terroranschlag ermordet wurden und deren Familien Entschädigung vom Staat erhalten, ist doppelt so hoch wie die der Frauen. Bei der Zahl der ermordeten Kinder herrscht Gleichstand zwischen Jungen und Mädchen. Dies geht aus dem ersten Bericht seiner Art hervor, den vor kurzem die israelische Sozialversicherungsanstalt veröffentlicht hat. Der Bericht differenziert erstmals in Bezug auf Geschlecht, Alter und Verletzungsgrad der über 18 000 Bürger, die zwischen 1948 und 2006 Opfer feindlicher Übergriffe geworden sind.
Der Analyse Shuli Bars von der Forschungsabteilung der Anstalt zufolge stellte das Jahr 2001 den Höhepunkt hinsichtlich der Anzahl der Terroranschläge (304) dar. Das Jahr 2002 bildete den Höhepunkt hinsichtlich der Opfer - 303 Tote und 2907 Verletzte. Aufgrund des Libanonkriegs, dessen Opfer als Terroropfer eingestuft werden, war das Jahr 2006 dasjenige mit den meisten Verletzten. In dem Krieg wurden 5423 Israelis verletzt und 82 ermordet. Von den 1900 Familien von Opfern, die Zahlungen von der Versicherungsanstalt bekommen, sind Eltern, die ihrer Kinder beraubt wurden, die größte Gruppe (1025 Familien). Der Rest sind Witwen, Witwer und Waisen.
(Ha’aretz, 25.04.07)
Samstag, 21. April 2007
Gewalt im Gazastreifen
Extremisten greifen Schule an
Radikale Palästinenser haben im Gazastreifen am Samstag die Amerikanische Internationale Schule mit Sprengsätzen verwüstet. Ein großer Teil der Einrichtung sei verbrannt, teilte die Polizei mit. Verletzt wurde niemand. Unterdessen wurden bei israelischen Militäreinsätzen im Gazastreifen und dem Westjordanland fünf militante Palästinenser getötet. Beim Beschuss der israelischen Wüstenstadt Sederot durch radikale Palästinenser wurden am Abend sechs Israelis verletzt.
Die Angreifer hätten die Wachleute der einzigen internationalen Schule in Gaza am frühen Samstagmorgen überwältigt und gefesselt. Zu diesem Zeitpunkt waren keine Kinder in der Schule. Die Angreifer hätten erklärt, sie gehörten zum Terrornetzwerk El Kaida, sagten die Wachleute. Zu früheren Anschlägen auf Internetcafés und ein christliches Buchgeschäft hatte sich eine islamistische Gruppe bekannt.
Nach Angaben aus palästinensischen Sicherheitskreisen tötete eine israelische Spezialeinheit am Nachmittag in Dschenin drei militante Palästinenser. Die Soldaten hätten den Kämpfern in der Stadt im Westjordanland in einem Fahrzeug mit palästinensischen Kennzeichen aufgelauert, deren Auto gestoppt und das Feuer auf die Insassen eröffnet. Bei den Getöteten soll es sich um zwei Aktivisten der Al-Aksa-Märtyrerbrigaden sowie einen Kämpfer des Islamischen Dschihad handeln.
Breits am Samstagmorgen war in der Nähe von Dschenin ein militanter Palästinenser bei einem israelischen Militäreinsatz getötet worden. Nach palästinensischen Angaben hatten Soldaten das Haus des Mannes, der den Al-Aksa-Brigaden angehört haben soll, gestürmt. Fünf Palästinenser seien gefangen genommen worden.
Am Samstagabend wurde nach Angaben palästinensischer Ärzte ein Aktivist des Islamischen Dschihad bei einem Luftangriff im Norden des Gazastreifens getötet. Augenzeugen berichteten, dass ein israelischer Kampfhubschrauber einen mit mehreren militanten Palästinensern besetzten Wagen mit zwei Raketen beschossen habe. Dabei sei ein 24-Jähriger tödlich verletzt worden. Wie es hieß, wollten die Männer vom Norden des Gazastreifens aus Raketen auf israelisches Gebiet abfeuern.
Nach Berichten des israelischen Rundfunks schlugen am Samstagabend sechs vom Norden des Gazastreifens aus abgefeuerte Raketen in der israelischen Wüstenstadt Sederot ein. Dabei seien sechs Bewohner verletzt worden.
Adresse:
http://www.n-tv.de/793366.html





















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