
Direkter Draht zu Gott
Hallo Gott, hier ist Moishe. Kannst du mich hören?
Schramma allein zu Haus
....und keiner da, der seine Erinnerungslücken füllt!
Inzwischen hat der Kölner Moscheebau der Türkisch-Islamischen Union eine weitere Hürde genommen.
Der Ratsausschuss für Stadtentwicklung sprach sich dafür aus, die erforderlichen Änderungen des Bebauungsplans offenzulegen.
Nach Bekanntgabe des Termins können die Bürger dann vier Wochen lang Einwände gegen den Moschee-Entwurf vorbringen.
Erst danach wird der Rat den Bebauungsplan erlassen.
Die Kölner CDU stimmte zum ersten Mal während des städtischen Planverfahrens gegen den Bau und stellt sich damit gegen die Beschlussvorlage des Oberbürgermeisters Fritz Schramma aus den eigenen Reihen.
Der Parteivorsitzende Jürgen Klipper wies in seiner Begründung auf die bereits vollzogene Entwicklung einer türkischen Parallelgesellschaft in der Keupstraße im Kölner Stadtteil Mülheim hin. Vor einer entsprechenden Entwicklung in Ehrenfeld habe er "eine riesenhafte Angst".
Die DITIB hätte den Gedanken der Integration mehr in den Vordergrund stellen müssen. Außerdem habe der Böhm-Entwurf zwar den ersten Platz im Architektenwettbewerb gewonnen, aber die DITIB folgte der Empfehlung des Preisgerichts nicht, die Kuppel zu verkleinern. Im Gegenteil- der Entwurf sei noch erweitert worden und würde eher ein Machtsymbol darstellen, als sich in die bauliche Umgebung einfügen.
All dies hat Fritz Schramma anscheinend vergessen.
Er kritisiert das Abstimmungverhalten seiner Partei und lobt die DITIB dafür, dass sie alles eingehalten hat, was sie bisher versprochen hat. Wer weiß - die Öffentlichkeit jedenfalls kennt diese Versprechungen der DITIB Herrn Schramma gegenüber nicht.
Bekannt ist dafür, dass die Bevölkerung von ihr nicht angemessen und nicht rechtzeitig gefragt und informiert wurde. Fakt ist des weiteren, dass die Bedenken der Bürger und verschiedener Politiker, was die Ausmaße und die Nutzung des Gesamtkomplexes betrifft, nicht berücksichtigt und schon gar nicht in die Planung einbezogen wurden.
Ob Schrammas Forderung nach Deutsch als Predigtsprache vom Bauträger umgesetzt wird, ist sehr fraglich.
Doch laut Schramma hat sich die DITIB "enorm bewegt in den Punkten, die ich inhaltlich von ihr erwarte".
Zwischen ihm und der DITIB wird zur Zeit an einer Vereinbarung gearbeitet, die viele Kritiker umstimmen könnte. Die DITIB habe ihm zugesagt, "den Wünschen und Forderungen der Stadtgesellschaft" entgegenzukommen.
Was auch immer diese äußerst vage Formulierung bedeuten mag- die angekündigte Vereinbarung wird mit Spannung erwartet!
Der Oberbürgermeister übernimmt die Vorgaben der Bauherrin für Minarett- und Kuppelhöhe, sowie für die Einzelhandelsflächen der neuen DITIB-Deutschland-Zentrale.
Diese "Äußerlichkeiten" hält er für unwichtig. Schramma vermutet, dass seine Partei die Diskussion über äußere Fragen nur vorschiebt, weil sie im Grunde überhaupt keine Moschee will. Das könne man auch klar aussprechen, statt sich zu verstecken, meint er.
Auf die Tatsache, dass die Moschee gebaut wird, haben sowohl die zu erwartenden Einwände der Bürger, als auch die Bedenken der CDU keinen Einfluss, denn die Moschee kommt.






















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